Sophie Monno

Nachdem Ju 2018 die analoge Kamera der eigenen Oma fand, nahm die analoge Pipeline ihren Lauf. Heute fotografiert sie von Kleinbild über 4×5 bis hin zu Super 8 mit den unterschiedlichsten Kameras und Formaten. Zwar versucht sie sich an mindestens so vielen fotografischen Themen, wie sie bereits Kameras ausprobiert hat, doch am Ende zieht es sie immer wieder zu menschenleeren, abstrakten oder surreal wirkenden Orten und Momenten des Alltags. Besonders interessieren sie dabei Liminale Räume und Atmosphären des Dazwischen. Die Kamera ist dabei zugleich Werkzeug, um Momente festzuhalten, als auch ein Filter, um die eigene Wahrnehmung zu strukturieren und die Welt ein Stück weit zu abstrahieren. Mit ähnlicher Fotografischer Haltung wie z.B Daido Moriyama, jedoch mit einer deutlich ruhigeren und distanzierteren Bildsprache, entstehen über lange Zeit Arbeiten zwischen dokumentarischer Beobachtung und für den Betrachter offenen Interpretation. Auf der Analog Art Affair bringt Ju Prints, das erste eigene Zine und vor allem viel Lust auf Nerdtalk rund um analoge Fotografie mit.

Weitere Aussteller*in

Ro und Maurizio

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