J. F. Lindemann
J. F. Lindemanns Werk widmet sich dem Übersehenen und Vergänglichen und verbindet fotografische Langzeitprojekte, internationale Modefotografie und neue freie Schwarz-Weiß-Arbeiten.Seine frühen analogen Fotografien aus den 1980er- und 1990er-Jahren entstanden aus Neugier, Leidenschaft und der Suche nach einer eigenen Bildsprache. Prägend waren die Arbeit in der Dunkelkammer und das Selbststudium der Bücher von Ansel Adams.Internationale Bekanntheit erlangte Lindemann mit seinem Langzeitprojekt „Monobloc“ über den weltweit verbreiteten Kunststoffstuhl. Die Serie wurde 2016 im Magazin Leica Fotografie International vorgestellt und 2017 im Vitra Design Museum ausgestellt.Bereits 1989 wurde eines seiner Motive weltweit mehr als 50.000-mal verkauft. Seine Fotografien erschienen später in zahlreichen internationalen Medien. Zu seinen persönlichsten Projekten zählt ein von ihm fotografiertes und gestaltetes Buch für Karl Lagerfeld – eine stille Hommage an den außergewöhnlichen Designer.



