Der Filmabend zu „Finding Vivian Maier“ im Filmforum NRW war ein überaus gelungener Auftakt in das Wochenende der Analog Art Affair 2026. Rund 80 Besucherinnen kamen am Freitag vor der ANALOG ART AFFAIR zur Vorführung und blieben im Anschluss für das gemeinsame Podiumsgespräch.
Ausgehend vom Film entwickelt sich mit Teona Gogichaishvili, den beiden Hosts vom Podcast Exposure und dem Publikum eine ebenso geistreiche, wie tiefgründige Diskussion über die Künstlerin, ihren fotografischen Nachlass und die Frage, wie wir mit dem Werk von Künstlerinnen umgehen, die selbst nicht mehr darüber entscheiden können. Dabei ging es um Urheberschaft und Verantwortung, um die Rolle von Kurator*innen, um die Interpretation eines fotografischen Werkes und immer wieder auch um die Grenze zwischen Bewahren, Vermitteln und Vermarkten.
Herausragend war, dass die Diskussion nicht bei einfachen Antworten stehen blieb. Unterschiedliche Perspektiven trafen aufeinander, Positionen wurden hinterfragt und an einigen Stellen durchaus kontrovers diskutiert. Gerade daraus entstand ein offenes, kluges, sehr lebendiges Gespräch, an dem sich auch das Publikum intensiv beteiligte.
Wir hätten uns kaum ein schöneren Auftakt zur Analog Art Affair 2026 vorstellen können. Vielen Dank an das Filmforum NRW, Teona Gogichaishvili, den Podcast Exposure und natürlich an alle, die an diesem Abend dabei waren und sich in die Diskussion eingebracht haben.





